Um Erfolg zu haben, müssen wir uns mit den Besten messen und von ihnen lernen!
Wie machen es die großen Labels, wie gelingen den weltbekannten Big-Brands immer wieder spektakuläre Inszenierungen? Wir haben für Sie einige Schaufenster entdeckt, die zeigen, dass eine großartige Inszenierung nicht unbedingt mit großem Aufwand einhergehen muss.

Oft ist es gerade die Einfachheit, die Reduktion auf ein ausgewähltes Stilmittel, um den Aha-Effekt zu erzielen: schlichte geometrische Elemente, das Spiel mit den Dimensionen, die Fokussierung auf eine zentrale Figur – und nicht zuletzt der Mut, sich selbst nicht gar zu ernst zu nehmen. Alles in allem Dinge, die nicht nur mit großem Budget realisiert werden können, sondern auch im kleineren Stil. Probieren Sie es selbst aus und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Viel Freude bei der Entdeckung der Einfachheit wünscht Ihnen

Ihr AREA-Team.

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DIE DRITTE DIMENSION

Burberry sorgt für neue Perspektiven und spielt gekonnt mit den Dimensionen: Beim Arrangement der geometrischen Formen im Hintergrund versucht das Auge ganz unbewusst, die Tiefenwirkung richtig in 3D zu interpretieren – und schon bleibt der Blick gebannt im Schaufenster hängen!

YOU GOTTA MOVE IT!

Auch Chanel verwandelt 2D in 3D: die versetzten, farblich abgestuften Silhouetten suggerieren Dreidimensionalität und Bewegung. Mit den dezenten Graunuancen bleibt die Gestaltung schlicht und stilvoll.

KEINE ANGST VOR GROßEN TIEREN!

Hermès holt sich die Wildnis ins Fenster: Von wegen Elefant im Porzellanladen – das zottelige Bast-Bison präsentiert die edle Bettwäsche ganz elegant, oder? Die zarten Schilf- und Bast-Accessoires sind farblich dezent, so gewinnen die bunten Farben der Ware an Leuchtkraft.

GUT GEBRÜLLT, LÖWE!

Akris wagt sich in die Höhle des Löwen:
die Mode ist schlicht und elegant, unifarbene Kombinationen dominieren. Auch die geschwungene Fensterrückwand bleibt der dieser Linie treu. Den Blick bannt ein majestätischer Löwenkopf – dezent und wirkungsvoll platziert!

AGNUS DEI

Fast schon sakral ist die Fensterpräsentation bei Aigner: Ein Strahlenrahmen im Vor-Fenster weist wie die Aura eines Heiligenscheins auf das Markenlogo hin, das ganz zentral in gleißendem Licht erstrahlt. Wie auf einem Altar thront die Luxus-Tasche auf dem mit Lammfell bezogenen Hocker – Agnus dei.

SCHWARZ UND WEIß

Kreatives Hochstapeln bei Max Mara: Das Arrangement überdimensionaler Holz-Bauklötze unterstreicht die schlichte Geradlinigkeit der aktuellen Schwarz-Weiß-Mode. Schön: Auch die Figuren zeigen sich teilweise im Schwarz-Weiß-Look.

CARTOON CHARACTERS

Statt üblicher Schaufensterfiguren mit der aktuellen Mode schickt Moncler ‚Mr. und Mrs. Moncler‘ ins Rennen: Die beiden sind
sozusagen Hochglanz-Karikaturen der aktuellen Kollektion – platziert inmitten eines fluffigen Schnee-Kubus: Wintermode präsentiert mit einem Augenzwinkern.

SURREAL VIELSCHICHTIG

Ein surrealistisches Spiel mit Ebenen, Gesichtern und Pop-Art-Elementen inszeniert Prada: Leuchtende Farben, versetzte Ebenen und eine überdimensionale Foto-Inszenierung, die sich in den Vordergrund drängt und den Betrachter durch eindringliche Blicke gefangen nimmt – faszinierend!