Die Modewelt entdeckt stetig neue Stoffe – das Visual Marketing hat dabei seine außergewöhnlichen Favoriten gefunden: Baustoffe!

Metall, Beton und Holz beleben bei Store Design und Fenstergestaltung der großen Marken das Thema der Industrie-Kunst und Technik-Liebe wieder neu. Klar, dass das wirkungsvolle Spiel mit den Kontrasten aufgeht: Wo im Herbst und Winter die Sehnsucht nach Wärme und Weichheit in der Mode aufkommt, da kann der Gegensatz zu rauen, groben Industriematerialien und kantigen Technik-Silhouetten seine wahre Anziehungskraft wirken lassen.

Unser Schaufensterbummel durch Antwerpen beweist, wie vielseitig und kreativ der Baustoff-und-Techno-Look umsetzbar ist. Und ja, auch bei kleineren Präsentationsflächen können Sie sich die bombastische Wirkung des neuen VM-Trends zu nutze machen – lassen Sie sich inspirieren!

Viel Vergnügen bei unserem Ausflug in die schöne neue Industrie-Welt wünscht Ihnen Ihr AREA-Team.

Schärfen auch Sie Ihren Blick für VM-Trends – melden Sie sich hier für unseren Newsletter an und lassen Sie sich monatlich inspirieren!

Als Kontrast zur warmen Natürlichkeit seiner Holz-Produkte setzt Legnoart hier Metall wirkungsvoll ein. Kühl und kolossal wirken die glänzenden Metallstelen und auch die übergroßen ‚Zielscheiben‘ in Aquatönen, als Blickfang thronen die Figuren spielerisch und fast fragil darauf…

Massimo Dutti hingegen setzt auf die warme Atmosphäre, die dunkles Holz mit sich bringt. Dieherbstliche Strandhauskulisse im New-England-Style weckt sehnsuchtsvolle Erinnerungen an vergangene Kindertage am Meer.

Vorhang auf für eine gelungene Inszenierung für kleine Verkaufsflächen: Der Laden selbst ist das Schaufenster, die gemütliche Salon-Atmosphärewird durch elegante Vorhangstoffe, edles Wanddesign und Beleuchtungselementen wie in einem Wohnzimmer erzeugt.

Bei Emporio Armani hat der Meister selbst seinen großen Auftritt: Auf einer riesigen Videowand setzt sich Giorgio Armani überlebensgroß in Szene, seine charismatische Persönlichkeit dominiert die Modepräsentation, die schlicht, aber wirkungsvoll im “Guckkasten”-Schaufenster daneben stattfindet.

Licht aus, Spot an: Karl Lagerfeld setzt seine Accessoires plakativ ins Rampenlicht. Die Schaufensterdarstellung ist reduziert auf zweidimensionale Scheinwerfer-Aufsteller,gleißend helle Spots fokussieren den Blick auf die Ware. Auch hier dient die Öffnung zum Geschäft als Kulisse.

Die Industrial Art Thematik perfektioniert Chanel: in kühl-glänzendem Weiß fangen ein Industrie-roboter und eine Androiden-Schaufensterfigur den Blick des Betrachters ein. Grobes Lochblech als Hintergrund rundet die technisch-coole Atmosphäre ab.

State of Art setzt seine Racing Collection stilecht in Szene mit Schwarzweiß-Bildern von klassischen Sportwagen und markanten Rennfahrer-Legenden. Wie ein orangeroter Feuerball rückt die Wandpräsentation inungewöhnlicher Perspektive dahinter die Mode ins rechte Licht.

Auch die klassische Herbst-Winter-Kollektion von State of Art nutzt die spröde Rauheit einerverlassenen Landstraße als Kulisse. Die Fotowand sorgt für Tiefe im Raum, davor bringt der Vintage-Look alter Autoersatzteile die edlen Stoffe perfekt zu Geltung.

Und noch eine Variation zum Thema Industrial Art and Engineering bietet State of Art: Kühl und klar spielt diese Fotomontage einer Werkshalle mit außergewöhnlichen Perspektiven: Die Rennwagen scheinen auf den Betrachter zuzurasen, die Mode ist der Ruhepunkt, der den Blick fängt,

Schwerelos scheint der massive Betonblock vor der rauen Betonwand zu schweben: Genau die Leichtigkeit, die Reebok mit seiner Stop-Motion-Darstellung eines Laufschuhs im Absprung erreichen möchte. Der Farbakzent in Pink nimmt das Modethema wirkungsvoll auf.